Ein generationsübergreifendes Wohnprojekt für Hamburg.
Das Röder-Dorf
Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen in guter Nachbarschaft gut und zufrieden alt werden können.
Unsere Vision:
Unser „Dorf“ soll ein lebendiges Quartier für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen werden: für Alleinstehende und Familien, für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf, für Studierende und Auszubildende. Ein Ort, an dem unterschiedliche Generationen und Lebensentwürfe zusammenkommen, jeder etwas zur Gemeinschaft beitragen kann – und jeder etwas von ihr zurückbekommt.
Der dörfliche Charakter steht dabei für die besondere Gemeinschaft innerhalb des Wohnkonzepts: Man kennt sich, man trifft sich, man hilft sich, man feiert gemeinsam und plant gemeinsame Aktivitäten. Ganz im Sinne einer lebendigen Nachbarschaft.
Das Zentrum bildet eine barrierefreie Wohnanlage, die älter werdenden Bewohnern auch mit aufkommenden Mobilitätseinschränkungen ein Weiter-Wohnen-Bleiben ermöglicht. Dieser Wohnkomplex soll jedoch nicht auf die Generation 60+ beschränkt sein, sondern wie ein Mehrgenerationenhaus auch Familien mit Kindern, Alleinerziehenden, jungen Erwachsenen sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein Zuhause bieten.
Es wird private Wohnungen geben und Orte des sozialen Miteinanders: Gemeinschaftsräume, ein Café, eine wirklich große Küche für gemeinsames Kochen, eine Bibliothek, einen Garten und auch eine Werkstatt. Das alles integriert jeden Einzelnen und gibt ihm Raum, sich zu entfalten. Gleichzeitig fördert es den Austausch mit den Anderen.
Das Ziel: Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ gilt es, Bewohnerinnen und Bewohner des Röder-Dorfes in die Lage zu versetzen, ihren Lebensalltag selbständig zu bewältigen. Darum werden wir dauerhaft die Arbeitsstelle eines „Kümmerers“ finanzieren, der einzig und allein mit der Aufgabe betraut ist, dafür zu sorgen, dass jeder Einzelne am gemeinschaftlichen Leben innerhalb des Dorfes teilnehmen kann und der gleichzeitig die Integration des Röder-Dorfes in das bestehende Stadt-Umfeld belebt. Diese Vision treibt uns an.

Die nächsten Schritte: Das Röder-Dorf ist nicht das erste Immobilienprojekt, das wir in eigener Regie planen, gestalten und umsetzen. Auch das
Hospiz Sinus in Barmbek haben wir als eines der ersten seiner Art in Hamburg realisiert. Für den Bau des Röder-Dorfes freuen wir uns über Partner, die die Vision mit uns teilen und auch wie wir den festen Willen haben, das Ganze Wirklichkeit werden zu lassen.
Seit vielen Jahren waren wir auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, um darauf ein integratives Mehrgenerationen-Wohnprojekt zu realisieren. Im Sommer 2026 konnte endlich ein Vorvertrag über ein erstes „Röder-Quartier“ im Norden Hamburgs unterzeichnet werden.
Unsere Vision entspricht auch dem politischen Willen des Hamburger Senats. Im aktuellen Koalitionsvertrag definiert man „Lebendige Nachbarschaften": Lebendige Nachbarschaften (LeNa) sichern Teilhabemöglichkeiten vor Ort. Sie verbinden Jung und Alt, Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Neubürger*innen und schon lange hier lebende Hamburger*innen. Lebendige Nachbarschaften bieten Stabilität, Sicherheit, fördern das Engagement vor Ort und stärken den Zusammenhalt. Sie brauchen Rahmenbedingungen und Kümmerer, die wir über LeNa-Projekte in verschiedenen Sozialräumen dieser Stadt absichern werden. ...“
Wir sind Mitglied
Das
Hamburger Bündnis für Wohnstifte engagiert sich für eine soziale Wohnraumversorgung in Hamburg. Hier haben sich Stiftungen zusammengeschlossen, um gemeinsam die aktuellen Herausforderungen anzugehen, neue Perspektiven zu erarbeiten und zu verbreiten und um auf diese Weise auch eine wirkungsvolle politische Kraft zu entfalten.
Themen sind hier unter anderem: Modernisierung und Sanierung, Barrierefreiheit und Denkmalschutz, soziale Angebote und zeitgemäße Wohnformen. Bis hin zu ganz neuen Ideen, wie z.B. die Gründung neuer Wohnstifte und Errichtung neuer Stiftsbauten.


